Cold War - Der Breitengrad der Liebe


Fr., 11.10.2019, 19.30 Uhr
So., 13.10.2019, 17.00 Uhr
 
Drama, Liebesfilm
PL/FR/GB 2018 , 88 Min., FSK ab 12
 
Regie: Pawel Pawlikowski
Mit: Joanna Kulig, Agata Kulesza, Tomasz Kot


>> Trailer ansehen

 
Cold War 

 

Oscarpreisträger Pawel Pawlikowski erzählt eine tragische Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Kalten Krieges, im Takt von Jazz und polnischer Volkslieder.

Im Jahr 1949 reist der Komponist Wiktor durch die abgelegenen Bergdörfer von Polen. Dort sucht er nach traditionellem Liedgut, Bauern- und Volkslieder, die sein Tanz- und Musik-Ensemble aufführen und bewahren will. Auf seiner Reise trifft Wiktor die talentierte, reizvolle, rebellische Zula. Bald steht sie im Mittelpunkt des Ensembles. Wiktor ist wie berauscht von Zula. Sie werden ein heimliches Liebespaar.

Als die Staatsmacht immer stärkeren Einfluss auf die Musik des Ensembles ausübt, sieht Wiktor keine künstlerische Perspektive mehr in Polen. Eine Tour nach Ost-Berlin nutzt er, um in den Westen zu fliehen. Auch Zula soll mitkommen. Doch sie erscheint nicht zu der Verabredung. Erst Jahre später, Wiktor hat sich in der Zwischenzeit als Jazz-Pianist und Filmmusiker durchgeschlagen, laufen sie sich in Paris erneut über den Weg. Doch ihre Liebe ist zu groß, um miteinander Frieden zu finden.

„Cold War - Der Breitengrad der Liebe“ — Hintergründe

Der Film erzählt die Geschichte einer ebenso formstreng wie sinnlich inszenierten Amour fou, die vor dem Hintergrund des Kalten Krieges spielt. Gedreht in stilvollem Schwarz-Weiß und einem Seitenverhältnis, das TV-Produktionen entnommen ist, spielt sich die tragische Liebesgeschichte im Takt polnischer Volkslieder und Jazz-Improvisationen ab. Dabei ist „Cold War - Der Breitengrad der Liebe“ mit Tomasz Kot und vor allem einer bezaubernden Joanna in den Hauptrollen besetzt — ein Fest für Cineasten.

Pawlikowski hat mit dem Drama „Ida“ im Jahr 2015 den Oscar für den Besten fremdsprachigen Film abgeräumt. „Cold War - Der Breitengrad der Liebe“ tritt nun in die Fußstapfen des Meisterwerkes. Bei den Filmfestspielen von Cannes 2018 erhielt Pawlikowski für die Liebesgeschichte den Preis für die Beste Regie. Und auch bei der Oscarverleihung 2019 ist das melancholische Drama dabei. „Cold War - Der Breitengrad der Liebe“ hat drei Nominierungen in den Kategorien Beste Regie, Bester fremdsprachiger Film und Beste Kamera erhalten.

(kino.de)

 

  

Der Junge muss an die frische Luft

Fr, 13.09.2019, 19.30 Uhr
So, 15.09.2019, 17.00 Uhr

Biographie, Drama
DE 2018, 100 Min., FSK ab 6
 
Regie: Fede Alvarez
Mit: Claire Foy, Sverrir Gudnason, Sylvia Hoeks


>> Trailer ansehen

 

 
der junge muss an die 

 

Verfilmung der gleichnamigen Autobiografie von Hape Kerkeling, die sich um den Suizid seiner Mutter dreht und seinen Werdegang im Showgeschäft nachzeichnet.


Königin Beatrix, Horst Schlämmer und Gisela aus Korschenbroich sind nur ein paar der Figuren, die Comedy-Altmeister Hape Kerkeling über die Jahre geschaffen hat. Aus der deutschen Populärkultur ist Kerkeling nicht mehr wegzudenken. Zumal Begriffe wie „Hurz“ oder die Phrase „Nein, isch möschte nischt“ längst in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen sind. In seiner Autobiografie „Der Junge muss an die frische Luft“ beschreibt Kerkeling seinen Lebensweg, der auch düstere Phasen hatte.Die ergreifende Autobiografie von Hape Kerkeling im Kino


Bevor Hape Kerkeling sich im Fernsehen und die geliebten Comedy-Figuren verwandelt, wächst Hans-Peter im Ruhrpott auf. Der Junge hat Witz, Energie und ist nie um einen flotten Spruch verlegen. Obwohl das Leben im Ruhpott nicht immer leicht ist, gelingt es dem Jungen, mit seiner genauen Beobachtungsgabe immer wieder zu überraschen und den grauen Alltag der frühen 1970er aufzuheitern. Doch dann erlebt auch er ein schweres Trauma.
Als seine Mutter Margret wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert wird, verliert sie ihren Geruchs- und Geschmackssinn und stürzt in eine tiefe Depression. Weder Hans-Peter noch dessen Vater Heinz wissen, wie sie mit der Niedergeschlagenheit von Margret umgehen sollen. Im Jahr 1973 bringt sie sich um. Hans-Peter wird von seiner Großmutter „Omma Änne" aufgenommen und ermutigt, an seinem Lebensmut festzuhalten.  

(kino.de)

Die andere Seite der Hoffnung

Fr., 20.09.2019, 19.30 Uhr
So., 22.09.2019, 17.00 Uhr
 
Tragikomödie
FIN 2017, 100 Min., FSK ab 6
 
Regie: Aki Kaurismäki
Mit: Kati Outinen, Ville Virtanen, Tommi Korpela,
Matti Onnismaa, Sherwan Haji, Jörn Donner


>> Trailer ansehen

 
die andere seite 

 

Aki Kaurismäkis schwarze Komödie über die Flüchtlingsproblematik in Finnland.


Der syrische Mechaniker Khaled will mit seiner Schwester nach Europa flüchten, doch auf der Route werden sie voneinander getrennt. Auf einem Kohlefrachter kann er sich zufällig nach Helsinki retten, nur um auf eine noch beschwerlichere Odyssee zu gehen. Khaled hat noch nicht die Bekanntschaft mit dem Zynismus der Bürokratie gemacht. Und als sein Asylantrag abgelehnt wird, beschließt er wie viele andere, illegal auf der Straße zu leben. Auf seinen Wanderungen als Obdachloser macht er Erfahrungen mit der harten Realität des allgegenwärtigen Rassismus, aber auch mit aufrichtiger Nächstenliebe und Gastfreundschaft.
Der verheiratete Handelsvertreter Waldemar Wikström will einen Neuanfang wagen. Er trennt sich von seiner alkoholsüchtigen Frau und beginnt eine Karriere als Poker-Spieler. Dabei scheint das Leben das erste Mal auf seiner Seite zu stehen. Die Wege der beiden ungleichen Männer kreuzen sich auf schicksalhafte Weise. Schon bald verbindet sie eine tiefe Kameradschaft, durch die sie die Absurditäten und Unwegsamkeiten des Lebens umschiffen können.

Die andere Seite der Hoffnung - Hintergründe
Finnlands Kultregisseur Aki Kaurismäki hat sich in seinem Werk schon immer mit gesellschaftspolitischen Themen auseinander gesetzt. Dabei geht es oft um Außenseiter, scheinbare Verlierer, arme Arbeiter oder Lebenskünstler, die zum Teil herrlich absurde und zum Teil tieftraurige Lebenserfahrungen machen. Und so ist es keine Überraschung, dass er in seinem neuesten Film ein brandaktuelle Thema aufgreift: das Schicksal vieler Flüchtlinge. Dabei dürfen der Kaurismäki-typische schwarze Humor und eine große Portion Rock-Musik nicht fehlen. Der Film wurde auf den 67. Filmfestspielen der Berlinale gezeigt, wo Kaurismäki mit dem Silbernen Bären für den Bester Regisseur im Wettbewerb ausgezeichnet wurde  

(kino.de)

Glücklich wie Lazzaro

Fr., 25.10.2019, 19.30 Uhr
So., 27.10.2019, 17.00 Uhr
 
Drama
DE/IT 2018, 128 Min., FSK ab 12
 
Regie: Alice Rohrwacher
Mit: Nicoletta Braschi, Adriano Tardioli, Alba Rohrwacher


>> Trailer ansehen

 
glcklich wie lazzaro 

 

Bei den Filmfestspielen von Cannes für das Beste Drehbuch ausgezeichnetes Drama über einen Bauernjungen, der auf einer Tabakplantage als Arbeitssklave lebt.


Auf der Tabakplantage der Gräfin Marchesa Alfonsina de Luna scheint die Zeit stehengeblieben zu sein: Obwohl die Leibeigenschaft im Italien der 1980er-Jahre abgeschafft ist, konnte die Nachricht noch nicht in die entlegene Region vordringen. Die grausame Königin der Zigaretten herrscht willkürlich über ihre Arbeiter. Ihr Sohn, der rebellische Tancredi , langweilt sich jedoch auf dem Gut und lässt seine Entführung inszenieren. Dadurch fliegt das ganze Unternehmen auf, die Arbeiter werden befreit.
Zu den Arbeitern gehört auch der junge Lazzaro. Der Knecht wird nicht nur von Tancredi ausgenutzt, auch die Bauern missinterpretieren seine genügsame Art als Einfalt. Trotzdem entwickelt sich zwischen Lazzaro und Tancredi eine eigenwillige Freundschaft, die dazu führt, dass Lazzaro dem Adeligen hilft, die Entführung vorzutäuschen. Nach dem Scheitern der Unternehmung kommt Lazzari in die Stadt. Doch auch hier herrschen Ausbeutung und Armut.


„Glücklich wie Lazzaro“ — Hintergründe
Die gefeierte Regisseurin Alice Rohrwacher, die mit ihrem Vorgängerwerk „Land der Wunder“ bereits den Großen Preis der Jury von Cannes erhielt, legt mit dem Parabeldrama „Glücklich wie Lazzaro“ ein zeitloses Sittenbild vor. Vor der Kamera stand dabei auch ihre Schwester Alba Rohrwacher. „Glücklich wie Lazzaro“ feierte bei den Filmfestspielen von Cannes 2018 seine Weltpremiere und wurde mit dem Preis für das Beste Drehbuch ausgezeichnet.
Einen Hinweis auf die Handlung des Dramas gibt bereits der Titel, der auf die beiden Bedeutungen der biblischen Figur Lazarus anspielt. Im Johannesevangelium wird Lazarus von Jesus von den Toten aufgeweckt, im Lukasevangelium wiederum befindet sich das Gleichnis vom armen Lazarus, der bei einem Reichen die Brocken begehrt, die auf der Tafel übriggeblieben sind. Verkörpert wird die Figur im Film von dem Newcomer Adriano Tardiolo. 

(kino.de)

Gundermann

Fr., 27.09.2019, 19.30 Uhr
So., 29.09.2019, 17.00 Uhr
 
Biographie, Drama, Musik
DE 2018, 126 Min., FSK ab 0
 
Regie: Andreas Dresen
Mit: Alexander Scheer, Anna Unterberger, Axel Prahl


>> Trailer ansehen

 
gundermann 

 

Biopic über den Liedermacher und Baggerfahrer Gerhard Gundermann, der mit der Band Silly das Album zur Wende vorlegte und den Alltag im Osten vertonte.


Gerhard Gundermann war in der DDR als singender Baggerfahrer bekannt. In seinen Liedern sang er vom Alltag der Arbeiter im Braunkohlerevier der Lausitz, setzte sich kritisch mit dem System auseinander und verarbeitete in dem Song „Sieglinde“ auch sein eigenes Wirken als Spitzel für die Stasi. Gundermann lebte immer zwei Leben: Als erfolgreicher Musiker und als Arbeiter, als Familienvater und öffentliche Person, als Sozialist und als Querkopf, der wegen „prinzipieller Eigenwilligkeit“ aus der SED ausgeschlossen wurde.
Wie hat Gerhard Gundermanns Karriere begonnen? Im Hoyerswerda der frühen 70er-Jahre meldet sich der überzeugte Sozialist zur Offiziersausbildung bei der NVA. Doch Gundermann eckt auch hier bereits an. Als er sich weigert, ein Loblied auf einen General zu singen, wird er auf Bewährung in den Braunkohletagebau geschickt und findet seine wahre Bestimmung im rumpelnden Takt der Bergbaumaschinen.

„Gundermann“ — Hintergründe
Das Biopic über den Ostdeutschen Liedermacher Gerhard konzentriert sich auf die Zeit der 1970er- und 90er-Jahre. Zwanzig Jahre nach dem Tod Gundermanns 1998 wird damit das Leben des eigensinnigen Musikers verfilmt. Für die Band Silly hatte Gundermann Texte geschrieben, mit seinen eigenen Alben spielte er unter anderem im Vorprogramm von Bob Dylan. Als Spitzel für die Stasi hatte Gundermann versucht, Bonzen anzuschwärzen, berichtete aber auch über Arbeitskollegen.


Beim Deutschen Filmpreis 2019 war „Gundermann“ der große Abräumer und wurde mit sechs Lolas ausgezeichnet.

(kino.de) 

Juliet, Naked

Fr., 18.10.2019, 19.30 Uhr
So., 20.10.2019, 17.00 Uhr
 
Komödie, Liebesfilm
USA/GB 2018, 98 Min., FSK ab 0
 
Regie: Jesse Peretz
Mit: Rose Byrne, Chris O'Dowd, Ethan Hawke


>> Trailer ansehen

juliet naked 

 
In der Romanverfilmung und Tragikomödie Juliet, Naked verliebt sich Rose Byrne in Sänger Ethan Hawke, der, wie es der Zufall will, auch das große Idol ihres eigentlichen Freundes Chris O'Dowd ist.


Kompletter Inhalt & Hintergrundinfos zu Juliet, Naked
Annie führt eine eher mittelprächtige Beziehung mit ihrem Freund Duncan, der vielleicht kein leidenschaftlicher Freund ist, dafür aber ein leidenschaftlicher Fan des einst sehr erfolgreichen Singer-Songwriters Tucker Crowe. Annie kann wenig mit diesem Hype anfangen, kommt aber durch ihre Kritik seines neusten Albums trotzdem unerwarteter Weise persönlich mit ihm in Kontakt - und verliebt sich entgegen aller Vorurteile in den Mann, den ihr Freund so sehr verehrt.


Hintergrund & Infos zu Juliet, Naked
Seine Weltpremiere feierte der Film Juliet, Naked im Januar 2018 auf dem Sundance Film Festival, wo er sehr positiv aufgenommen wurde. Dort gestand Regisseur Jesse Peretz unter anderem, dass die Fertigstellung des Films nach der Wettbewerbszusage ein Wettlauf gegen die Zeit gewesen war. Ethan Hawke legte offen, dass das klassische Album des Films infolgedessen in gerade einmal drei Tagen aufgenommen wurde. Der Titel Juliet, Naked bezieht sich auf eine Solo-Akustik-Version des Songs namens Juliet, der im Film vom fiktiven Musik-Star Tucker Crowe geschrieben wurde.
Gedreht wurde Juliet, Naked an der äußersten Spitze Südenglands. 

(Moviepilot.de)

Verschwörung

Fr, 06.09.2019, 19.30 Uhr
So, 08.09.2019, 17.00 Uhr
 
Drama, Thriller
USA 2018, 116 Min., FSK ab 16
Regie: Fede Alvarez
Mit: Claire Foy, Sverrir Gudnason, Sylvia Hoeks
 

>> Trailer ansehen

verschwoerung 

 

Stieg Larssons Millennium-Reihe wird von Fede Alvarez mit einem neuen Thriller fortgesetzt, in dem Lisbeth Salander Besuch aus der Vergangenheit erhält.

Lisbeth Salander folgt wieder ihrer eigenen Agenda. Die Hackerin nimmt es mit dem größten Überwachungsorgan der Welt auf, der NSA. Dabei entdeckt sie Hinweise zu einer tiefreichenden Verschwörung innerhalb des Geheimdienstes sowie zu einer geheimen Verbrecherorganisation, die sich „Spider Society“ nennt. Salander macht sich mächtige Feinde. Der NSA-Experte Alona Casales ist ihr auf der Spur. Und auch die Spider Society hat die Witterung aufgenommen.

Die Situation eskaliert, als Frans Balder, Experte für künstliche Intelligenz, ermordet wird. Balder hatte zuvor versucht, Kontakt zu Mikael Blomkvist aufzunehmen. Anscheinend hatte Balder auch Kontakt zu Lisbeth. Als auch die Familie von Balder ins Visier der Attentäter gerät, müssen Lisbeth und Blomkvist wieder zusammenarbeiten, um die Strippenzieher zu enttarnen. An der Spitze der Spider Society steht eine alte Bekannte von Lisbeth.

Für Fans gepflegter schwedischer Krimis .

Die Millennium-Reihe                             

Inhaltlich basiert der neue Thriller auf dem Roman „Verschwörung“ (Originaltitel: „The Girl in the Spider’s Web“) von David Lagercrantz. Der Schriftsteller Stieg Larsson hatte seine Millennium-Reihe auf insgesamt zehn Bücher angelegt. Nach Larssons Tod im Jahr 2004 wurden die ersten drei Teile posthum veröffentlicht. Weiteres Material sowie unfertige Manuskripte befinden sich in Larssons Nachlass, wurden von Lagercrantz für den neuen Roman allerdings nichts verwendet. Im Jahr 2017 erschien mit Verfolgung der fünfte Teil der Millennium-Reihe ebenfalls aus der Feder von Lagercrantz.

(kino.de)