Meisterhaftes Drama von Michael Curtiz mit Humphrey Bogart als zynischer Aussteiger, der im Zweiten Weltkrieges seine große Liebe, Ingrid Bergman, trifft.


Marokko 1941: Während in Europa der Zweite Weltkrieg tobt, bleibt das französische Protektorat weitestgehend unbehelligt, da es dem Nazi-treuen Vichy-Regime untersteht. Für viele Flüchtlinge ist Casablanca deshalb der erste Anlaufpunkt, um in die USA in Sicherheit zu gelangen. Auch der Widerstandskämpfer Victor Laszlo kommt mit seiner Frau Ilsa Lund in die Stadt. Doch Nazis sind schon hinter ihm her.
Sowohl der Major Strasser als auch der Polizeichef Renault sind Laszlo auf der Spur. Der versucht händeringend, ein Visum für die Überfahr zu ergattern. Dafür braucht er die Hilfe des gestrandeten US-Amerikaners Rick, der bereits im Spanischen Bürgerkrieg gekämpft, nun aber den Glauben verloren hat. Grund dafür ist die schicksalshafte Affäre mit Ilsa Lund, die Rick schon einmal über den Weg gelaufen ist.


„Casablanca“ — Hintergründe


Unter dem Eindruck des Zweiten Weltkrieges hat Regisseur Michael Curtiz einen der größten Filmklassiker aller Zeiten produziert, der in einem Zug mit Meisterwerken wie „Vom Winde verweht“ genannt wird. Kaum ein Leinwandpaar ist so schön wie Humphrey Bogart als desillusionierter Abenteurer und Ingrid Bergman als große Verführerin. Eine Konstellation, die eigentlich kein Happy-End zulässt. Doch „Casablanca“ macht das Unmögliche wahr — das Kino siegt über die Wirklichkeit.
Das Drehbuch zu „Casablanca“ basiert auf dem Theaterstück „Everybody Comes to Rick’s“, das am 8. Dezember 1941, einen Tag nach Pearl Harbor und damit am Tag des Kriegseintritts der USA, zu den Produzenten von Warner Bros. geschickt wurde. Die haben der Geschichte einen großen Erfolg prognostizierten. Und damit ein goldenes Händchen bewiesen. „Casablanca“ wurde im Jahr 2002 vom American Film Institut zum besten US-Film aller Zeiten gewählt.


„Casablanca“ — Auszeichnungen


„Ich schau dir in die Augen, Kleines“ — das romantische Drama „Casablanca“ ist nicht nur einer der vielleicht am häufigsten zitierte Film aller Zeiten. Darüber hinaus konnte der Klassiker bei der Oscar-Verleihung 1944 gleich acht Oscar-Nominierungen einfahren. Gewonnen hat der Film schließlich in den Kategorien Bester Film, Beste Regie und Bestes adaptiertes Drehbuch.

www.kino.de