Pride: Sympathische Komödie über britische Bergarbeiter, die bei ihrem einjährigen Streik unerwartet von schwulen und lesbischen Aktivisten aus London unterstützt werden.

Im Jahr 1984 kommt der 20-jährige Joe, der seine Homosexualität bislang immer für sich behalten hat, nach Bromley in London, um dort an seiner ersten Schwulenparade teilzunehmen. Dort wird er Zeuge einer ungewöhnlichen Allianz: Die Schwulen- und Lesben-Initiative \“Lesbians and Gays Support the Miners\“ beginnt mit Spendensammlungen für die Gewerkschaft der Minenarbeiter, die sich zurzeit im Streik gegen die Privatisierung und Schließung der Bergwerke befinden. Bei der Nationalen Union der Minenarbeiter stößt man damit zunächst auf taube Ohren, denn die hegen ihre Vorurteile und wollen nicht mit einer homosexuellen Gruppierung in Verbindung gebracht werden. Daraufhin begeben sich der Buchhändler Mike Jackson und der Aktivist Mark Ashton mit einer kleinen Gruppe in ein walisisches Dorf, um die bisher gesammelten Spendengelder kurzerhand persönlich zu übergeben. Mit einem Minibus erreichen sie schließlich das kleine Örtchen Onllwyn, wo sie zwar auch mit Vorurteilen und Ablehnung konfrontiert, von den meisten Anwohnern aber mit Gastfreundschaft und Herzlichkeit empfangen werden. Nachdem Jonathan in der örtlichen Diskothek mit seinen flotten Tanzeinlagen für Begeisterung sorgt, sind die Befangenheiten endgültig verflogen und der selbst etwas schüchterne Cliff und die resolute Hefina tauen allmählich auf. Sogar der lokale Streikführer, Dai , ist auf ihrer Seite und strebt eine weitere Zusammenarbeit an. Auch die Schmierenkampagne eines eifrigen Widersachers, die Mark mit einem Benefizkonzert beantwortet, bei dem fast das gesamte Dorf zusammenkommt, kann das nicht mehr ändern. Gemeinsam stellen sich die beiden Gruppen gegen die unerbittliche Politik der britischen Premierministerin Margaret Thatcher und mit der Zeit entwickelt sich eine einmalige Freundschaft zwischen den ungleichen Parteien.
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