Searching: Social-Media-Thriller mit John Cho als verzweifelter Familienvater, der versucht, seine vermisste Tochter zu finden und dabei ein düsteres Geheimnis aufdeckt.

Der alleinerziehende Vater David Kim sitzt wie jeden Abend am Computer, um mit seiner 16-jährigen Tochter Margot zu reden. Doch Margot antwortet nicht. David, der sich seit dem Krebstod seiner Frau Pamela allein um die Tochter kümmert, vermutet nichts Böses. Als er am nächsten Tag jedoch immer noch nichts von Margot hört, beginnt David sich Sorgen zu machen. Schließlich schaltet er die Polizei ein, um die vermisste Tochter zu suchen.
Während die Ermittlerin Rosemary Vick in der realen Welt nach Margot sucht, beschließt David, den Laptop seiner Tochter zu durchforsten. Beim Durchsuchen der Chatverläufe und Social-Media-Kanäle stößt der verzweifelte Vater auf eine düstere Wahrheit: Offensichtlich kannte er seine Tochter nicht so gut, wie er gedacht hatte. Doch inzwischen hat der Fall längst das mediale Interesse geweckt und David wird zur Zielscheibe von Internettrollen, die ihn beschuldigen, selbst für das Verschwinden seiner Tochter verantwortlich zu sein.

„Searching“ — Hintergründe

Als sogenannter Screen Movie oder Desktop-Film ist der Thriller „Searching“ ausschließlich aus der Perspektive der technischen Geräte geschossen, die wir alltäglich benutzen. Durch das Auge der Kameras von Smartphones und Laptops erlebt der Zuschauer, wie sich die Handlung über Chatverläufe und Videonachrichten immer weiter zuspitzt. Bei der Inszenierung konnte Newcomer-Regisseur auf die Expertise von Produzent Timur Bekmambetov bauen, der nicht nur die beiden Desktop-Horrorfilme „Unknown User“ und die Fortsetzung „Unfriended: Dark Web“ produziert hat. Darüber hinaus führte Bekmambetov bei dem Thriller „Profile“ die Regie.

(www.kino.de)