Mackie Messer - Brechts 3Groschenfilm: Historisches Drama um die Dreharbeiten zur Verfilmung von Bertolt Brechts „Dreigroschenoper“, die wegen eines Konfliktes mit dem Produktionsstudio scheiterten.

Berlin der 1920er Jahre: Wirtschaftskrise und Massenarbeitslosigkeit, eine erstarkende rechte Bewegung verwandeln die Metropole zum Pulverfass. In dieser Zeit führt Bertolt Brecht seinen Welterfolg die „Dreigroschenoper“ zum ersten Mal auf. Das Publikum ist begeistert. Die Lieder von Kurt Weill entwickeln sich zu echten Gassenhauern. Schnell entstehen erste Pläne, die Geschichte zu verfilmen.
Noch im Jahr 1928 schreibt Brecht das Treatment für den geplanten Film. Wie in der Dreigroschenoper soll es um den Gangsterboss Macheath gehen, der sich in Polly, die Tochter seines Konkurrenten Peachum, verliebt. Doch das Filmprojekt steht unter einem schlechten Stern. Brecht plant ein soziales Experiment. Dem Studio geht es ums schnelle Geld. Schließlich führt Brecht sogar ein Gerichtsverfahren gegen das Studio.

Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm“ — Hintergründe

Die Konstruktion von Joachim A. Langs („George“) „Dreigroschenfilm“ ist nicht unbedingt einfach, basiert aber auf der realen Entstehungsgeschichte einer von Brecht geplanten Verfilmung seiner „Dreigroschenoper“. Das Projekt ist gescheitert und konnte von Brecht nie vollendet werden. Langs Historiendrama behandelt nicht nur diese Entstehungsgeschichte mit Lars Eidinger („Personal Shopper“). Als Film im Film ist auch die Geschichte des Gangsterbosses Mackie Messer zu sehen, der von Tobias Moretti („Die Hölle – Inferno“) gespielt wird.
Die Welthits aus der „Dreigroschenoper“ werden im Kinofilm von Max Raabe („Nacht über Berlin“) gesungen, begleitet von den Musikern des SWR Symphonieorchesters.
(www.kino.de)