Astrid

Fr., 20.12.2019, 19.30 Uhr
So., 22.12.2019, 17.00 Uhr
 
Biographie, Drama
SE/DK/DE 2018, 123Min., FSK ab 6
 
Regie: Pernille Fischer Christensen
Mit: Alba August, Maria Bonnevie, Trine Dyrholm


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astrid 

 

Biopic über die Jugendjahre von Astrid Lindgren, die im Alter von 18 Jahren unehelich schwanger wird und als Frau mutig ein selbstbestimmtes Leben führt.

Der Pfarrbauernhof von Vimmerby ist ein idyllischer Ort. Hier wächst Astrid Lindgren im Schweden der 1920er-Jahre auf. Ihre Kindheit ist geprägt von außergewöhnlichen Freiheiten und strengen Regeln. Ihr Vater Samuel Ericsson und die Mutter Hanna lassen dem Kind Freiräume, vermitteln aber auch die strikten religiösen Werte, die die Gesellschaft seiner Zeit prägen. Doch Astrid ist ein besonderes Kind, das seinen eigenen Weg geht.
Ungewöhnlich ist bereits, dass Astrid die höhere Schule besuchen darf. Nach dem Abschluss ergattert die talentierte junge Frau eine Stelle als Volontärin in der Ortszeitung. Täglich radelt sie in die naheliegende Kleinstadt, lernt, Texte zu schreiben und Korrektur zu lesen. Zwischen Astrid und dem Eigentümer der Zeitung, Reinhold Blomberg, beginnt eine Affäre. Im Alter von 18 Jahren wird Astrid unehelich schwanger. Sie stößt ihr ganzes Umfeld vor den Kopf, als sie entscheidet, allein für das Kind zu sorgen.

„Astrid“ — Hintergründe
Pippi Langstrumpf, Michel aus Lönneberga, Ronja Räubertochter — allein die Zahl der Figuren, die Astrid Lindgren geschaffen hat, ist einzigartig. Mit 169 Millionen verkauften Büchern zählt die 2002 verstorbene Autorin zu den bekanntesten Kinderbuchautoren der Welt. Ihre Figuren sind frech, mutig, selbstbewusst und stellen gesellschaftliche Konventionen immer wieder klug in Frage. Nach zahllosen Verfilmungen ihrer Bücher wird nun erstmals auch die Jugend von Astrid Lindgren selbst verfilmt.

(kino.de)

Das Ende der Wahrheit

Fr., 06.12.2019, 19.30 Uhr
So.,08.12.2019, 17.00 Uhr
 
Drama, Thriller
DE 2019,  105 Min., FSK ab 16
 
Regie: Philipp Leinemann
Mit: Ronald Zehrfeld, Alexander Fehling, Axel Prahl,
Claudia Michelsen, Antje Traue

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das ende der wahrheit 

 

Polit-Thriller über den BND-Agenten Martin, der nach einem Vergeltungs-Attentat den ominösen Verflechtungen zwischen Geheimdienst und Waffenlobby auf die Spur kommt.

Martin Behrens ist Zentralasien-Experte und steht voll und ganz hinter seinem Arbeitgeber, dem Bundesnachrichtendienst. Er ist sich sicher, das Richtige zu tun und mit seiner Arbeit die nationale Sicherheit aufrechtzuerhalten.
Mit Hilfe weitergeleiteter Informationen des BND gelingt es der CIA einen Drohnenangriff auf einen führenden Terroristen durchzuführen. Kurz darauf kommt es zu einem Anschlag auf ein Münchener Restaurant, das als Vergeltungsschlag für die deutsche Beteiligung an der Tötung des Islamisten zu werten ist.
Behrens wird hellhörig, denn auch seine Geliebte, die investigative Journalistin Aurice Köhler, kam bei dem Attentat ums Leben. Zufall oder steckt vielleicht noch mehr dahinter?
Nach dem terroristischen Vergeltungsschlag kommen Behrens Zweifel an der Arbeitsweise des BND. Bei seinen Nachforschungen stößt er bei seinen Vorgesetzten schnell auf Widerstand und deckt vielschichtige Verflechtungen mit der Waffenlobby auf. Ihm wird klar, dass er nur ein Spielball ist, doch wer zieht in Wahrheit die Strippen?

„Das Ende der Wahrheit“ – Hintergründe
Nachdem Regisseur Philipp Leinemann 2014 mit „Wir waren Könige“ bereits Einblicke in die Arbeitsweisen des SEK gewährte, widmet er sich nach jahrelanger Recherche nun dem Geheimdienst BND und bringt damit eine hochbrisante und aktuelle Debatte auf die Kinoleinwand.
Trotz vergleichsweise geringem Budget kann der Film mit einer hochkarätigen Besetzung aufwarten und liefert ein authentisches Spionage-Szenario. Ronald Zehrfeld, der bereits in „Wir waren Könige“ eine tragende Rolle übernahm, überzeugt erneut als zwiegespaltener Beamter, der sich vor dem Zusammenbruch seines Welt- und Arbeitsbildes einer großen moralischen Aufgabe stellen muss.

(kino.de)

Monsieur Claude 2

Fr., 13.12.2019, 19.30 Uhr
So.,15.12.2019, 17.00 Uhr
 
Komödie
FR 2019, 99 Min., FSK ab 0
 
Regie: Philippe de Chauveron
Mit: Christian Clavier, Chantal Lauby, Pascal N'Zonzi


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monsieur claude 

 

Fortsetzung der Culture-Clash-Komödie um einen konservativen Vater, seine Töchter und deren multikulturellen Männer — ein Fest der Vorurteile und Fettnäpfchen.

Nirgendwo ist es schöner als in Frankreich! Da sind sich der stolze und konservative Monsieur Claude und dessen Ehefrau Marie Verneuil einig. Zwar hat das alte Ehepaar inzwischen so manches Vorurteil abbauen können, doch die französische Provinz ist für sie immer noch der Nabel der Welt. Umso schockierter ist Monsieur Claude, als ihm seine Töchter unterbreiten, dass sie Frankreich verlassen werden.
Seit der chaotischen Hochzeit im ersten Teil ist einige Zeit vergangen und die politische Situation in Frankreich hat sich seitdem nicht unbedingt zum Besseren gewandelt. Die Töchter beschließen deshalb, mit ihren Männern das Land zu verlassen: Odile (Julia Piaton) und David (Ary Abittan) wollen nach Israel gehen, Isabelle (Frédérique Bel) und der Muslim Rachid (Medi Sadoun) nach Algerien, Ségolène (Émilie Caen) und Chao Ling (Frédéric Chau) nach China, Laure (Élodie Fontan) mit Charles (Noom Diawara) in die Elfenbeinküste.
Monsieur Claude ist entsetzt! Selbstverständlich unternimmt er alles, um diese verrückte Idee zu unterbinden!

„Monsieur Claude 2“ — Hintergründe
Die Culture-Clash-Komödie „Monsieur Claude und seine Töchter“ über den titelgebenden Familienvater, Fettnäpfchentreter und Ekel war einer der großen Blockbuster des Jahres 2014. Lustvoll spielte Christian Clavier („Nicht ohne Eltern“) den alten Rassisten, dessen Töchter multikulturell heiraten. Clavier dabei zuzuschauen, wie er ein Klischee nach dem anderen bedient, hat allein in Deutschland vier Millionen Kinozuschauer begeistert. Im Herkunftsland Frankreich schauten sogar 12 Millionen Zuschauer zu.
Für den zweiten Teil hat Drehbuchautor und Regisseur Philippe de Chauveron („Hereinspaziert!“) wieder den Originalcast zusammengetrommelt, um die Geschichte genau dort weiterzuerzählen, wo der erste Teil aufgehört hat. Fans dürfen sich also auf ein Wiedersehen mit den vier Töchtern und deren vier Ehemännern freuen, und auch Chantal Lauby („Das Familienfoto“) kommt als Ehefrau des Monsieur Claude zurück. Fans können sich also auch in „Monsieur Claude 2“ auf ein politisch unkorrektes Spektakel einstellen, das keine Kontroverse auslässt, um über genau die Stellen zu lachen, die eigentlich schmerzen.  

(kino.de)