Der Junge muss an die frische Luft

Wiederaufnahme

Sa.,18.01.2020, 19.30 Uhr

Biographie, Drama
DE 2018, 100 Min., FSK ab 6
 
Regie: Fede Alvarez
Mit: Claire Foy, Sverrir Gudnason, Sylvia Hoeks


>> Trailer ansehen

 

 
der junge muss an die 

Verfilmung der gleichnamigen Autobiografie von Hape Kerkeling, die sich um den Suizid seiner Mutter dreht und seinen Werdegang im Showgeschäft nachzeichnet.


Königin Beatrix, Horst Schlämmer und Gisela aus Korschenbroich sind nur ein paar der Figuren, die Comedy-Altmeister Hape Kerkeling über die Jahre geschaffen hat. Aus der deutschen Populärkultur ist Kerkeling nicht mehr wegzudenken. Zumal Begriffe wie „Hurz“ oder die Phrase „Nein, isch möschte nischt“ längst in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen sind. In seiner Autobiografie „Der Junge muss an die frische Luft“ beschreibt Kerkeling seinen Lebensweg, der auch düstere Phasen hatte.Die ergreifende Autobiografie von Hape Kerkeling im Kino


Bevor Hape Kerkeling sich im Fernsehen und die geliebten Comedy-Figuren verwandelt, wächst Hans-Peter im Ruhrpott auf. Der Junge hat Witz, Energie und ist nie um einen flotten Spruch verlegen. Obwohl das Leben im Ruhpott nicht immer leicht ist, gelingt es dem Jungen, mit seiner genauen Beobachtungsgabe immer wieder zu überraschen und den grauen Alltag der frühen 1970er aufzuheitern. Doch dann erlebt auch er ein schweres Trauma.
Als seine Mutter Margret wegen einer chronischen Kieferhöhlenentzündung operiert wird, verliert sie ihren Geruchs- und Geschmackssinn und stürzt in eine tiefe Depression. Weder Hans-Peter noch dessen Vater Heinz wissen, wie sie mit der Niedergeschlagenheit von Margret umgehen sollen. Im Jahr 1973 bringt sie sich um. Hans-Peter wird von seiner Großmutter „Omma Änne" aufgenommen und ermutigt, an seinem Lebensmut festzuhalten. 

Der Klavierspieler vom Gare du Nord

Fr., 14.02.2020, 19.30 Uhr
So., 16.02.2020, 17.00 Uhr
 
Drama, Komödie
F 2017, Kinostart 2019, 106 Min, FSK ab 0
 
Regie: Ludovic Bernard
Mit: Jules Benchetrit, Lambert Wilson, Kristin Scott Thomas
 

>>Trailer anschauen

 

der klavierspieler vom gare du nord

©Neue Visionen

Bahnhofstrubel in Paris: Menschen strömen durcheinander, gehetzt, anonym, merkwürdig blind und taub füreinander. Doch für einen gilt diese Beschreibung nicht. Mathieu Malinski hat sich auf eine Insel inmitten dieses geschäftigen Gewusels zurückgezogen. Der junge Mann sitzt an einem öffentlichen Klavier, er spielt ganz für sich und doch auch für die ganze Welt. Und einer ist im Publikum, der wahrnimmt, dass die Musik für Mathieu mehr ist als ein zerstreuendes Hintergrundrauschen: Pierre Geithner, Leiter des Pariser Konservatoriums. Nur zu gern würde er den jungen Mann fördern, doch Mathieu hat schon zu viele Enttäuschungen erlebt, um sein Glück annehmen zu können. Und so weist er das Angebot ab.

Bis zu dem Tag, an dem er wegen Diebstahls vor Gericht steht und niemanden hat, an den er sich wenden kann – außer Pierre Geithner, der seine Haftstrafe in Sozialstunden am Konservatorium umwandeln lässt. Dazu bekommt Mathieu Unterricht bei einer elitären und äußerst strengen Klavierlehrerin. Etwas widerwillig stimmt er zu, noch unwissend darüber, was Pierre tatsächlich mit ihm vor hat. In wenigen Monaten steht ein wichtiger Wettbewerb an, der das Renommee des Konservatoriums erheblich steigern könnte. Pierre will seinen neuen Schützling ins Rennen schicken, eine Entscheidung, die von seinen Kollegen nicht unbedingt mit Wohlwollen aufgenommen wird…  

Gegen den Strom

Fr., 10. 01.2020, 19.30 Uhr
So., 12.01.2020, 17.00 Uhr
 
Tragikomödie
ISL/F/UKR 2018, 101 Min, FSK ab 6
 
Regie: Benedikt Erlingsson
Mit: Halldora Geirhardsdottir, Davíd Thór Jónsson,
Jóhann Sigurðarson
 

>>Trailer anschauen

 

 

gegen den strom

 ©Pandora

Scharfzüngiges Drama aus Island um eine Umweltaktivistin, die mit Sabotageakten gegen die Industrie kämpft — bis plötzlich ein langersehnter Traum wahr wird.

Halla ist scheinbar eine gutherzige Frau, die abgesehen von ihrem Beruf als Chorleiterin zumeist für sich bleibt, doch die 50-Jährige führt ein Doppelleben: In ihrer Freizeit engagiert sie sich unter dem Decknamen „The Woman of the Mountain“ als Umweltaktivistin und hat insbesondere der Schwerindustrie in Island den Krieg erklärt. Mit Vandalismus und schließlich sogar Industriesabotage bekämpft sie die Aluminiumhersteller in ihrem Land und kann so tatsächlich die Verhandlungen zwischen der isländischen Regierung und einem großen Investor zum Erliegen bringen. Doch dann tritt eine Waise in ihr einsames Leben, als ihr fast schon vergessener Adoptionsantrag auf einmal bewilligt wird. Parallel dazu plant Halla noch eine letzte Aktion, um ihre Heimat zu retten...

Obwohl der Film in Cannes, wo er seine Weltpremiere feierte, leer ausging, konnte „Gegen den Strom“ inzwischen einige Preise abräumen — etwa den Art Cinema Award des Hamburg Film Festival 2018.

Once Upon a Time...  in Hollywood

Fr.,  07.02.2020, 19.00 Uhr wegen Überlänge
So.,  09.02.2020, 17. 00 Uhr

 

Vorführung in 4K-Qualität - Eintritt 8,- €

Drama, Komödie
USA 2019, 161 Min., FSK ab 16
 
Regie:Quentin Tarantino
Mit: Leonardo DiCaprio, Brad Pitt, Margot Robbie
 

>>Trailer anschauen

 

once upon a time 

© Sony Pictures

Quentin Tarantinos ONCE UPON A TIME… IN HOLLYWOOD spielt im Los Angeles von 1969, zu einer Zeit, als alles im Umbruch ist. Auch TV-Star Rick Dalton (Leonardo DiCaprio) und sein langjähriges Stunt-Double Cliff Booth (Brad Pitt) versuchen, nach einigen TV-Shows im Film Fuß zu fassen. Sie müssen sich in einer Branche zurechtfinden, die sie kaum mehr wiedererkennen. Auch ihr Agent ist keine große Hilfe, er hat nur Rollen im unliebsamen Genre des Italo-Western parat.

Rick Dalton wohnt in direkter Nachbarschaft zu der Schauspielerin, Stil-Ikone und Polanski-Ehefrau Sharon Tate, die mit ihrer Karriere erst richtig durchstartet. Dann macht Cliff Bekanntschaft mit der jungen und schönen Pussycat, Anhängerin in der Manson-Familie, die sich auf der Ranch des ehemaligen Filmproduzenten George Spahn verschanzt hat ....

Der neunte Film von Kultregisseur und Drehbuchautor Quentin Tarantino wartet mit einer großen Ensemble-Besetzung und zahlreichen Erzählsträngen auf und huldigt den letzten Momenten von Hollywoods goldenem Zeitalter. Sein Werk ist eine sehr persönliche Hommage an Hollywood und aufgrund dessen gespickt mit Anspielungen und Zitaten berühmter Klassiker.  

„Once Upon a Time… in Hollywood“ — Kinostart
Ursprünglich war angedacht, dass der Film am 9. August 2019 in den USA starten soll, also auf den Tag genau 50 Jahre nach den Tate-Morden. Sony entschied sich aber, den Kinostart zwei Wochen vorzuverlegen. In Deutschland war der Film ab 15. August 2019 zu sehen.
„Once Upon a Time… in Hollywood“ - Wahre Hintergründe
In der Nacht vom 8. auf den 9. August 1969 verschaffen sich vier Mitglieder der Manson Family gewaltsam Zugang zu Polanski-Villa und töten die hochschwangere Tate, sowie vier weitere Personen, darunter auch Tates Haarstylisten Jay Sebring. Die Morde erschüttern Hollywood. Enge Freunde von Tate wie Schauspielikone Steve McQueen lebten fortan in Angst. Hinter den Morden steckt die Manson-Familie, die sich auf der Spahn Movie Ranch versteckt hält.
 
 

Rebellinnen - Leg´ dich nicht mit ihnen an!

Fr., 24.01.2020, 19.30 Uhr
So., 26.01.2020, 17.00 Uhr
 
Komödie
F 2019, 88 Min, FSK ab 16
 
Regie: Allan Mauduit
Mit: Cécile De France, Audrey Lamy, Yolande Moreau

 

>>Trailer anschauen

 

Rebellinnen

 ©Concorde

Um vor ihrem gewalttätigen Ehemann zu fliehen, ist Sandra gezwungen, Südfrankreich zu verlassen. Sie kehrt nach Boulogne-sur-Mer zurück, jener Stadt ihrer Kindheit, die sie vor fast 15 Jahren als Provinz-Schönheitskönigin verlassen hatte. Im Haus ihrer Mutter angekommen, findet sie eine Welt vor, die sich seit ihrem Weggang kaum verändert hat. Sie findet eine Anstellung in der örtlichen Fischkonservenfabrik und freundet sich dort mit zwei Kolleginnen an. Nadine ist eine einsame Hausfrau, die aber ihr Herz auf der Zunge trägt, während die alleinerziehende Audrey etwas aufgedreht ist. Sandra lebt sich in der Fabrik gut ein, einzig ihr Chef bereitet ihr Probleme, da er ihr regelmäßig auf die Pelle rückt. Als er es eines Tages mal wieder übertreibt, sieht Sandra sich gezwungen, sich zur Wehr zu setzen – und tötet ihn aus Versehen. Während die drei Freundinnen noch überlegen, was nun zu tun ist, stoßen sie im Schließfach des Toten auf eine Tasche voller Geld. Spontan beschließen sie, den unerwarteten Reichtum unter sich aufzuteilen. Ein todsicherer Plan? Kann man so sagen. Denn plötzlich ist ihnen nicht nur die Polizei auf den Fersen, sondern auch ein örtlicher Gangster und die halbe belgische Unterwelt... 

Rocketman

Fr., 17. 01.2010, 19.30 Uhr
So., 19. 01.2020, 17.00 Uhr
 
Biografie, Fantasy, Musical
GB 2019, 121 Min, FSK ab 12
 
Regie: Dexter Fletcher
Mit: Taron Egerton, Jamie Bell, Richard Madden

 

>>Trailer anschauen

 

rocketman web

 

©Paramount

Biopic und Musical treffen in einer außergewöhnlichen Mischung aufeinander, um die wichtigsten Momente aus der Karriere von Sir Elton John zu illustrieren: Von seinen Anfängen als Musikstudent an der Royal Academy Of Music bis zu seiner großen Karriere, die auch dank der langjährigen musikalischen Partnerschaft mit seinem kongenialen Liedtexter Bernie Taupin erst möglich wurde.

Schon im Alter von 11 Jahren galt Reginald Kenneth Dwight als musikalisches Genie. Der Sohn von Sheila Eileen Dwight besuchte die Royal Academy of Music, doch bis zum endgültigen Durchbruch unter dem Pseudonym Elton John vergingen noch einige Jahre. Gemeinsam mit seinem langjährigen Songtexter Bernie Taupin komponierte er sein erstes Album — das floppte. Aufhalten ließ sich der Ausnahmekünstler davon jedoch nicht.

Die wichtigsten Momente seiner Karriere werden in dem Filmmusical zusammengefasst. Nach einem Drehbuch von Lee Hall ist der Film weniger ein Biopic, denn ein farbenfrohes und flamboyantes Musical und illustriert die wichtigsten Momente aus der Karriere von Sir Elton John musikalisch. Der „Rocketman“-Soundtrack umfasst zeitlose Hits wie „Your Song“, „Tiny Dancer“ und „I’m Still Standing“ , eingesungen von Hauptdarsteller Taron Egerton. Die Aufnahmen wurden in den weltberühmten Abbey Road Studios durchgeführt und laut David Furnish, Elton Johns Ehemann, konnten die Cover den Schöpfer der Originale mehr als begeistern.