Unterwegs mit Jacqueline

Fr., 24.04.2020, 19.30 Uhr
So., 26.04.2020, 17.00 Uhr

Komödie und Roadmovie
F 2016, 92 Min., FSK ab 0

Regie: Mohamed Hamidi
Mit Fatsah Bouyahmed, Lambert Wilson, Jamel Debbouze

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©Alamode Film

Japanische Wagyū-Rinder, insbesondere jene Arten aus der Region Kobe, sind berühmt für ihr fein geädertes, qualitativ hochwertiges Fleisch. Der arme algerische Bauer Fatah (Fatsah Bouyahmed) weiß sicher nichts davon, dass die teuren Tiere aus dem fernen Osten in den Genuss von Musikbeschallung und Massagen kommen, trotzdem verhätschelt der schrullige Vater zweier Töchter seine einzige Kuh Jacqueline nach demselben Prinzip:

Er lässt seinem großen Stolz auf vier Beinen täglich liebevolle Striegeleinheiten zukommen, dazu singt er Jacqueline Chansons vor und spricht mit ihr Französisch - schließlich soll sich das Tarentaise-Rind auch im algerischen Exil heimisch fühlen.

Jahr für Jahr schreibt Fatah zudem die Landwirtschaftsmesse in Paris an, um dort seine schöne Kuh präsentieren zu können, die von den Dorfbewohnern schon spöttisch als seine Zweitfrau bezeichnet wird. Als die erhoffte Einladung zur Messe doch noch kommt, legt das ganze Dorf aber zusammen, um dem frankophilen Fatah die Fähre nach Marseille zu bezahlen. In Mohamed Hamidis liebenswert-naiver Road-Movie-Komödie lebt der algerische Bauer seinen Traum, indem er sich mit seiner Kuh auf den Weg in die französische Hauptstadt macht und damit zum Dorfhelden aufsteigt.


„Unterwegs mit Jacqueline“: Hintergrundinformationen
Nach den französischen Kassenschlagern „Ziemlich Beste Freunde“ und „Der Auftragslover“ trat das Produzententeam erneut zusammen, um die französische Feel-Good-Komödie über die Verwirklichung von Träumen und Freundschaft auf die große Leinwand zu bringen. Auf dem ungewöhnlichen Roadtrip durch Frankreich ist der gefeierte Komiker Fatsah Bouyahmed in der Hauptrolle des naiven Fatah zu sehen.