Der kürzeste Tag - der Kurzfilmtag

Mi, 21. 12. 2022, 19.00 Uhr

Mit Sektempfang, Eintritt 10,- €

Die Auswahl der Kurzfilme wird zeitnah auf der Website veröffentlicht.


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 Der 21. Dezember ist der KURZFILMTAG. Mit dem diesjährigen Fokus-Thema „Ich sehe was, was du nicht siehst…“ möchten wir Sie dazu einladen, neue Sichtweisen einzunehmen und womöglich die eigenen zu hinterfragen. Wenn wir hinter die Kulissen schauen, können wir vielfältige Perspektiven entdecken, die Welt durch andere Augen sehen und wahrnehmen, was zuvor nicht im Blick war.
Und was eignet sich besser für einen Perspektivwechsel als der Kurzfilm?

Grußwort der Staatsministerin Claudia Roth zum 11. KURZFILMTAG:

„Wir müssen lernen, mehr zu sehen, mehr zu hören und mehr zu fühlen“, sagte die ameri¬kanische Schriftstellerin und Regisseurin Susan Sontag einmal über die Interpretation von Kunst. Ein Appell zum Nachdenken also, der auch an die Möglichkeit erinnert, Filmkunst in eigenen Gedanken, Gefühlen und Assoziationen zu erfassen.
Doch dafür braucht es Mut und Haltung auf allen Seiten: Filmschaffende, die sich thema¬tisch, ästhetisch und technisch vom schablonenartigen Standard fernhalten; Veranstalte¬rinnen und Veranstalter, denen die Filmkunst auch dann noch am Herzen liegt, wenn da¬mit kein rein kommerzieller Durchbruch verbunden ist. Und nicht zuletzt bedarf es eines neugierigen Publikums, das seine Sinne in Bezug auf Kunst erweitert.

Der KURZFILMTAG schafft diese Plattformen der vielfältigen Filmkunst. Pünktlich zur Win¬tersonnenwende eines jeden Jahres kündigen sich dabei nicht nur längere Tage, sondern vor allem das filmische Morgen und Übermorgen an. Nicht selten entstehen hierbei ein¬zigartige Erlebnis-Orte des lebendigen Diskurses, die einmal mehr die konstituierende und progressive Funktion der Kunst – und des Kurzfilms im Besonderen − für unsere Gesell¬schaft aufzeigen.

Ich danke dem Bundesverband Deutscher Kurzfilm – AG Kurzfilm und allen Beteiligten für ihr großes Engagement rund um diesen Tag. Allen Freundinnen und Freunden des Kurz¬films wünsche ich ganz im Sinne Susan Sontags neue und spannende Perspektiven auf die Kunst.

Claudia Roth MdB
Staatsministerin für Kultur und Medien

Corsage

Fr, 16. 12. 2022, 19.30 Uhr
So, 18. 12. 2022, 17.00 Uhr

Biopic, Drama
DE, AT, FR, 2022, 114 Min., FSK ab 12

Regie: Marie Kreutzer
Mit: Colin Morgan, Vicky Krieps, Finnegan Oldfield


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Corsage: Österreichisches Biopic in der Vicky Krieps die 40-jährige Kaiserin Elisabeth verkörpert

Österreich 1877: Die Kaiserin Elisabeth (Vicky Krieps) feiert ihren 40. Geburtstag und gilt bereits als ältere Frau in der Gesellschaft, in der die Lebenserwartung bis 40 anhält. Überall begegnet ihr ihr Antlitz von der schönen jungen Frau aus Bayern, die mit ihrem Körper zum Idealbild einer ganzen Generation wurde.
Trotzdem durchlebt sie eine Sinnkrise, hat als Kaiserin an der Seite ihres Ehemanns Kaiser Franz Joseph (Florian Teichtmeister) lediglich repräsentative Pflichten in der Öffentlichkeit zu erledigen und lebt geradezu eingesperrt auf dem Hof. Ihre Wespentaille mit gerade einmal 46 cm Umfang hält sie dank strenger Diät und engen Korsetts aufrecht – Essstörungen begleiten sie bereits seit jungen Jahren. Auch wenn sie Zeit ihres Lebens einen Großteil ihres Alltags in die Körperpflege und ihr langes Haar aufbringt und meist für Natürlichkeit statt zu viel Make-up steht, glaubt sie nun, bald kein ansprechendes Schönheitsideal mehr verkörpern zu können. Doch was bleibt ihr außer ihrem Aussehen auf der Welt? Wird sie für ihren Charakter oder nur ihren Stand respektiert?
Mit „Corsage“ widmet sich die österreichische Regisseurin und Drehbuchautorin Marie Kreutzer („Was wir wollten“) dem Leben der wohl berühmtesten Kaiserin Österreichs: Elisabeth, bekannt als Sisi. Statt mit adrettem Lächeln auf den Lippen und makellosen Kleidern am Leib, zeichnet Kreutzer ein nie dagewesenes Bild für die Kinoleinwand, das die Schönheitsideale einer älter werdenden Frau infrage stellt.
In der Hauptrolle schlüpft Vicky Krieps („Der seidene Faden“) als Kaiserin Elisabeth. Doch auch der restliche Cast ist hochkarätig mit Stars wie Florian Teichtmeister („Die Toten von Salzburg“) als Kaiser Franz Joseph, Manuel Rubey („Leberkäsjunkie“) als König Ludwig II, Katharina Lorenz („Lou Andreas-Salomé“) als Marie Festetics, Aaron Friesz („Freud“) als Kronprinz Rudolph und Colin Morgan („Merlin“) als Bay Middleton besetzt.
Die Weltpremiere von „Corsage“ findet beim Cannes Filmfestival 2022 in der Sektion Un Certain Regard statt. Hierzulande ist das Sisi-Biopic „Corsage“ ab dem 7. Juli 2022 in den deutschen Kinos zu sehen.

Eingeschlossene Gesellschaft

Fr, 09. 12. 2022, 19.30 Uhr
So, 11. 12. 2022, 17.00 Uhr

Komödie
DE, Kinostart 2022, 101 Min., FSK ab 12

Regie: Sönke Wortmann
Mit David Fitz, Anke Engelke, Justus von Dohnanyi


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Eingeschlossene Gesellschaft: Deutsche Satire von Sönke Wortmann mit Star-Besetzung, in der ein Vater sechs Lehrer dazu zwingt, dem Sohn bessere Noten zu geben.

Es ist Freitag Nachmittag, kurz vor dem Wochenende, als es am Lehrerzimmer eines Gymnasiums klopft. Verwundert öffnen die verblieben sechs Lehrer*innen einem ehrgeizigen Vater (Thorsten Merten) die Türe. Er will die Lehrer*innen erst dann gehen lassen, wenn sein Sohn die Chance zur Abiturzulassung erhalten wird – und droht sogar mit einer Waffe.
Die Charaktere der sechs Lehrer*innen bilden das typische Spektrum ab: Vom Zyniker und beliebten Sportlehrer Peter Mertens (David Fitz) zur gehassten Hexe Heidi Lohmann (Anke Engelke), Holger Arndt (Thomas Loibl) ist der sogenannte Schüleranwalt, Bernd Vogel (Torben Kessler) ist Typ Nerd, Klaus Engelhardt (Justus von Dohnanyi) gibt den Konservativen und die junge Referendarin Sarah Schuster (Nilam Farooq) befindet sich wohl zur falschen Zeit am falschen Ort.
Für die kommenden Stunden sind sie nun eingesperrt, zeigen die Tücken und Lücken des deutschen Bildungssystems auf und werden nicht davor verschont bleiben, peinliche Enthüllungen vor dem Kollegium zu offenbaren. In dieser Zeit werden die wahren Abgründe offenbart.

Unsere Lehrerin, die Weihnachtshexe

Sa, 04. 12. 2022, 16.00 Uhr

Komödie, Fantasy, Kinder-&Familienkino
IT, ES, Filmstart 2019, 98 Min., FSK ab 6

Regie: Michele Soavi
Mit: Paola Cortellesi, Stefano Fresi, Odette Adado, Jasper Gonzales Cabal, Diego Delpiano.


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Weihnachtsfilm um die italienische Weihnachtshexe, die nachts die Geschenke bringt und tagsüber als Grundschullehrerin arbeitet
In der turbulenten Weihnachtskomödie UNSERE LEHRERIN, DIE WEIHNACHTSHEXE hütet Paola ein großes Geheimnis. Während sie tagsüber in einer Grundschule unterrichtet, verwandelt sie sich nachts in Befana, die Weihnachtshexe, welche den Kindern zum größten aller Feste die Geschenke bringt. Als jedoch ein gemeiner Spielzeughersteller Paola entführt, stößt das bei ihren Schülern auf große Skepsis. Eine Gruppe von sechs tapferen Kindern geht dem ominösen Verschwinden ihrer Lehrerin auf den Grund. Hals über Kopf stürzen sie sich auf ihren Fahrrädern in ein großes Abenteuer, mit dem Ziel ihre Lehrerin und die geliebte Weihnachtshexe zu finden. Gelingt es der Truppe Befana zu befreien und nicht nur ihre Lehrerin sondern auch das Weihnachtsfest zu retten?
Mit UNSERE LEHRERIN, DIE WEIHNACHTSHEXE kommt ein weihnachtliches Abenteuer für die ganze Familie in die Kinos, welches von großem Mut und der Kraft des Zusammenhalts erzählt und somit auch unterstreicht, wofür das Weihnachtsfest weltweit gefeiert wird: Liebe, Hoffnung und Gemeinschaft. In seiner Heimat Italien avancierte die Weihnachtskomödie in kürzester Zeit zum großen Kinohit und konnte über 1 Millionen Besucher in die italienischen Lichtspielhäuser locken.
Für die deutsche Stimme der Weihnachtshexe Befana konnte die Nachrichtensprecherin, Moderatorin und Journalistin Judith Rakers gewonnen werden, die sich damit einen langersehnten Kindheitstraum erfüllt, auch einmal als Synchronsprecherin bei einem Kinofilm zu arbeiten! „Für die Erwachsenen gibt es die harten Fakten in den Nachrichten, und die Kinder entführe ich ein eine Welt voller Fantasie und Herzlichkeit. Ich finde, das ergänzt sich perfekt.“, so Judith Rakers.

Heil dich doch selbst

Fr, 02. 12. 2022, 19.30 Uhr

Dokumentarfilm
DE, Filmstart 2022, 110 Min., FSK ab 6

Regie: Yasmin C. Rams


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Heil dich doch selbst: Persönliche Dokumentation in der die Filmemacherin Yasmin C. Rams den Selbstversuch wagt, mit alternativer Medizin ihre Epilepsie zu heilen.

Seit ihrer Kindheit an Epilepsie leidend, versucht Filmemacherin Yasmin C. Rams gegen den Willen ihrer Familie eine neue alternative Behandlungsmethode für ihre Krankheit zu finden. Von traditioneller chinesischer Medizin und medizinischem Marihuana bis hin zu Ayahuasca – sie ist fest entschlossen, ihr Schicksal in ihre eigene Hand zu nehmen. Begibt sie sich dabei nur in die Hände von vermeintlichen „Quacksalber*innen“, die alles nur noch schlimmer machen werden? Oder gelingt am Ende ein individuelles Zusammenspiel aus schulmedizinischen und alternativen Methoden, die Genesung und Wohlbefinden gleichermaßen fördern? Auf ihrer Suche trifft sie Menschen aus aller Welt, die ihr erzählen wie sie für sich neue Wege gefunden haben, ihre chronischen Krankheiten zu behandeln und mit ihnen umzugehen.

 

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