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Retrospektive Denis Villeneuve – Next Floor - Sicario

Fr, 01.03.2024, 19:00 Uhr

Next Floor

Kurzfilm, Tragikomödie, Experimental, Fantasy
CA 2008 | 12 Min

Regie: Denis Villeneuve
Mit: Jean Marchand, Emmanuel Schwartz, Ariel Ifergan

Sicario

Action, Drama
USA 2015, 121 Min, FSK ab 16

Regie: Denis Villeneuve
Mit: Emily Blunt, Josh Brolin, Benicio Del Toro

Auswahl aus der BkF-Filmreihe „Rendevous Québec“
Informationen zur Filmreihe : https://maplemovies.de/

Zu Gast: Fabian Schauren, Geschäftsführer des Bundesverbands kommunale Filmarbeit e.V. (BkF). Er war ein wichtiger Begleiter während der Gründungsphase des KulturKinos Kaimt.


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Next Floor:

Eine festliche Abendgesellschaft aus elf Personen verspeist genüsslich enorme Mengen appetitlich zubereiteten Wildbrets. Das Bankett gerät innerhalb kurzer Zeit zum heillosen Chaos...

Sicario:

Bei der Erstürmung eines Hauses an der Grenze zwischen Arizona und Mexico entdecken die FBI-Agentin Kate Macer und ihr Team Dutzende Leichen, die in den Wänden des Gebäudes eingemauert waren. Es sind Opfer eines ausufernden Drogenkriegs, in den eine rasch eingeflogene Spezialeinheit eingreifen soll. Zu der gehört auch Alejandro, ein schweigsamer Berater mit undefiniertem Auftrag. Ohne Rücksicht auf geltende Gesetze beginnt die Truppe ihren Feldzug gegen das grenzübergreifend operierende Kartell, und alsbald muss sich die idealistische Kate fragen, ob der Zweck hier wirklich alle Mittel heiligt. Das gilt nicht zuletzt für das Vorgehen Alejandros, der als enigmatischer Söldner eine ganz persönliche Agenda zu verfolgen scheint. – Welche moralischen und ethischen Koordinaten unterscheiden in diesem Konflikt noch eine rechtswidrig agierende Exekutive und einen Sicario, einen Auftragsmörder? Die Frage nach der Spiegelbildlichkeit der Gewalt stellt Villeneuves grimmig wie grandios in Szene gesetzter Actionthriller gemeinsam mit seiner skeptischen Protagonistin, die erst um ihre Menschlichkeit und schließlich um ihr Leben kämpfen muss.

*Der BkF - der Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. ist der Verband der Kommunalen Kinos, nicht-kommerziellen Filmtheater, studentischen Filmclubs und filmkulturellen Initiativen und Einrichtungen in Deutschland. In ihm haben sich über 150 Mitglieder zu einem Netzwerk der Filmkultur zusammengeschlossen. Das Kulturkino Kaimt ist ebenfalls Mitglied

Fallende Blätter

Fr, 23.02.2024, 19:30 Uhr
So, 25.02.2024, 17:00 Uhr

Drama, Komödie, Romanze
FI 2023, 81 Min, FSK ab 12

Regie: Aki Kaurismäki
Mit: Alma Pöysti, Jussi Vatanen, Janne Hyytiäinen


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Kuolleet lehdet: Finnische Tragikomödie von Aki Kaurismäki, in der zwei einsame Menschen auf der Suche nach der Liebe im nächtlichen Helsinki aufeinandertreffen.

Weil er deprimiert ist, trinkt er und weil er trinkt, ist er deprimiert. Holappa sitzt jede Nacht mit dem Alkohol in der Hand in einer Bar und hofft auf die große, immerwährende Liebe, die ihn durch die restlichen Jahre seines Lebens begleitet. Auch Arbeiterin Ansa ist von der Hoffnung beseelt, dass sich ihr Leben bessert, wenn ihr die richtige Person über den Weg läuft, mit der man zusammen alt werden kann.

So treffen sich diese einsamen Menschen in der Nacht in Helsinki, tauschen zunächst nur die Nummern aus, doch nicht die Namen. Als ihm ihre Telefonnummer verloren geht, beginnt ein Spießrutenlauf, um sich doch noch wiederzutreffen.

Mit seiner Tragikomödie „Fallende Blätter“ meldet sich der finnische Regisseur Aki Kaurismäki („Die andere Seite der Hoffnung“) 2023 in den Kinos zurück. Im Wettbewerb bei den Cannes Filmfestspielen im Mai 2023 wurde er mit dem Jury-Preis ausgezeichnet. Die Tragikomödie ist als vierter Eintrag in Kaurismäkis Arbeitertrilogie nach „Schatten im Paradies“ (1986), „Ariel“ (1988) und „Das Mädchen aus der Streichholzfabrik“ (1989) zu verstehen.

 

 

 

Barbie

Fr, 16.02.2024, 19:30 Uhr
So, 18.02.2024, 17:00 Uhr

Familie, Komödie
GB, USA 2023, 114 Min, FSK ab 6

Regie: Greta Gerwig
Mit: Margot Robbie, Ryan Gosling, America Ferrera


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 In Barbieland ist alles an seinem Platz. Die Frisur sitzt, die Kleidung und jedes Accessoire passen zueinander. Kurz: Es ist eine perfekte Welt, zumindest äußerlich. Wer hier leben will, muss sich nämlich ausnahmslos an die aufgestellten Normen halten. So auch die stereotypische Barbie, eine der einflussreichsten Barbies im Land, die vom platinblonden Schönling Ken angehimmelt wird. Doch irgendetwas stimmt in letzter Zeit nicht, denn Barbie beschleichen immer wieder Gedanken an den Tod. Ein absolutes No-Go im Barbieland, wo jeder Tag doch einfach nur perfekt sein sollte. Ihre einzige Hoffnung ist die seltsame Barbie, die außerhalb des Barbielands ein Einsiedler-Dasein führt. Diese offenbart ihr, dass der Ursprung ihres merkwürdigen Verhaltens in der richtigen Welt zu finden ist und sie die Person aufspüren muss, die mit ihr spielt. Also brechen Barbie und Ken gemeinsam in die reale Welt auf. Doch kaum angekommen, müssen sie feststellen, dass dort andere Regeln als im Barbieland gelten. Während Barbie sich den neuen Herausforderungen stellt und dabei mehr als einmal mit dem Gesetz in Konflikt kommt, entdeckt Ken das Patriarchat für sich.

Für immer

FR, 02.02.2024, 19:30 Uhr

Dokumentarfilm
BRD 2023, 87 Min, FSK ab 6

Besonders wertvoll

Regie: Pia Lenz
Mit: Eva & Dieter Simon, und die Stimme von Nina Hoss


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Im Winter 1952 verliebten sich Eva und Dieter, ihre Ehe wurde 1957 geschlossen. Über 60 Jahre später sind die beiden weiterhin verheiratet und blicken auf ihr Leben zurück. Regisseurin Pia Lenz hat nach einem älteren Paar gesucht, das  seinen Lebensabend miteinander verbringt und dem Ende seines Lebens nah ist. 2018 beginnen die Dreharbeiten. Erst wenn eine oder beide Personen verstorben sind, soll der Dokumentarfilm „Für Immer“ fertig geschnitten werden.

„Für Immer“ gewährt dem Publikum einen intimen Blick auf den Alltag im Alter. Neben der Leidenschaft für Jazz und des Schreibens blicken Eva und Dieter auf die glücklichen Momente in Zweisamkeit und mit der Familie zurück. Im Gegenzug scheuen sie sich jedoch nicht davor, auch die großen Ehekrisen erneut zu betrachten.

Dank Evas Tagebüchern, die sie Zeit ihres Lebens führte, entsteht ein persönliches zeithistorisches Dokument – Nina Hoss verliest in der Dokumentation ihre Briefe und Gedanken aus alten Tagen.