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Past lives

Fr, 26.04.2024, 19:30 Uhr
So, 28.04.2024, 17:00 Uhr

Drama, Liebesfilm
USA, KR 2023, 106 Min, FSK ab 0

Regie: Celine Song
Mit: Greta Lee, Yoo Teo, John Magaro


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Berührendes Drama über zwei tief verbundene Kindheitsfreunde, die auseinandergerissen wurden. 20 Jahre später nähern sie sich wieder an.

In ihrer Kindheit waren Nora und Hae Sung als beste Freunde schier unzertrennlich. Als Nora 12 Jahre alt ist, beschließt ihre Familie jedoch, Seoul zu verlassen, um nach Toronto auszuwandern. Die beiden Freund*innen verlieren sich unweigerlich aus den Augen, bis Nora in ihren Zwanzigern die sozialen Netzwerke nutzt, um ihren Kindheitsfreund ausfindig zu machen und Kontakt aufzunehmen. Weitere 10 Jahre später tritt Hae Sung schließlich eine große Reise von Südkorea aus an, um seine Jugendfreundin endlich für ein paar Tage in New York zu besuchen. Nora arbeitet dort als angehende Dramaturgin und lebt bereits seit sieben Jahren glücklich mit ihrem Ehemann, dem Autor Arthur, zusammen. Das Wiedersehen von Nora und Hae Sung konfrontiert die beiden schnell mit ihrer tiefen Verbundenheit und wirft unausweichliche Fragen nach Liebe,

Schicksal und den Entscheidungen, die ein Leben ausmachen, auf.

Die in New York lebende Autorin Celine Song legt mit „Past Lives – In einem anderen Leben“ ihr Leinwanddebüt als Regisseurin und Drehbuchautorin ab und feierte mit dem berührenden Drama eine erfolgreiche Filmpremiere auf dem Sundance Film Festival im Januar 2023. Die emotionale Geschichte zweier eng verbundener Kindheitsfreunde, die nach zwei Jahrzehnten wieder zueinander finden, ist von den persönlichen Erfahrungen der Regisseurin inspiriert, wenn auch in fiktionalisierter und überhöhter Form dargestellt. Der Titel des Films und die übergreifende Frage nach Schicksalsfügungen und Seelenverwandtschaft nimmt Bezug auf eine koreanische Vorstellung von vergangenen Leben, dem sogenannten „In-Yun“.

Ingeborg Bachmann - Reise in die Wüste

Fr, 19.04.2024, 19:30 Uhr
So, 21.04.2024, 17:00 Uhr

Drama
DE, CH, AT 2023, 95 Min, FSK ab 0

Regie: Margarethe von Trotta
Mit: Vicky Krieps, Ronald Zehrfeld, Tobias Resch


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Deutscher Spielfilm über die aufreibende Liebesbeziehung zwischen Ingeborg Bachmann und Max Frisch.

1973 verstarb die österreichische Dichterin Ingeborg Bachmann unter tragischen Umständen. 2023, zu ihrem 50. Todestag, widmet sich Regisseurin Margarethe von Trotta in „Ingeborg Bachmann – Reise in die Wüste“ – ihrem Leben und ihrer turbulenten Beziehung mit Max Frisch.

Als sich Ingeborg Bachmann und Max Frisch 1958 in Paris begegnen, ist es um sie geschehen. Zwischen beiden entflammt eine leidenschaftlich lodernde Liebe, die in ihren radikalsten Phasen bis ins Selbstzerstörerische ausufert. Vier Jahre lang hasslieben sich die beiden, reisen von Paris über Zürich nach Rom. Schließlich droht Max Frisch gänzlich von seiner extremen Eifersucht aufgefressen zu werden und es scheint kein Zurück mehr zur Harmonie zu geben. Das Miteinander zerbricht. Trotzdem geht Frisch Ingeborg Bachmann auch Jahre nach der Eskapade nicht aus dem Kopf. Also unternimmt sie eine Reise in die Wüste, um dort einen Raum zu schaffen, Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen, die immer noch schmerzenden Erinnerungen zu verarbeiten. Und der Plan scheint aufzugehen. Dort, in der lebensfeindlichen Hitze der Wüste, kehren Hoffnung und Lebenswille langsam aber sicher wieder zurück.

Dumb Money

Fr, 12.04.2024, 19:30 Uhr
So, 14.04.2024, 17:00 Uhr

Komödie, Biopic
USA 2023, 104 Min, FSK ab 12

Regie: Craig Gillespie
Mit: Paul Dano, Pete Davidson, Vincent D'Onofrio


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Keith Gill ist Finanzmarktanalyst und dreht zu diesem Thema auch Youtube-Videos. So weit, so unscheinbar – bis zu dem Tag, an dem er alle seine Ersparnisse in die strauchelnde Aktie von Gamestop steckt. Im Zeitalter digitaler Vertriebswege scheinen die Tage der Videospielkette zwar gezählt, aber Gill glaubt trotzdem, dass das Unternehmen an der Börse massiv unterbewertet ist. Das lässt er auch seine Follower*innen und Abonnent*innen wissen – und die tun es ihm mit ihrem Geld gleich. Die Folge: Die Gamestop-Aktie geht durch die Decke und auf den Niedergang des Konzerns spekulierende Hedgefonds fahren mit Vollgas gegen die Wand. Deren Manager Gabe Plotkin, Steve Cohen und Ken Griffin müssen dabei zusehen, wir ihre milliardenschweren Fonds auseinanderbröckeln und sie plötzlich ganz nah am Abgrund stehen. Doch so leicht wollen sich die Finanzhaie im Kampf gegen ein paar Internetspekulant*innen nicht geschlagen geben.

Helke Sander: Aufräumen

Fr, 05.04.2024, 19:30 Uhr

Dokumentarfilm
über Helke Sander, Ikone der Frauenbewegung und des neuendeutschen Films
DE 2023, 82 Min

Regie: Claudia Richarz


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Ein Porträt der Regisseurin, Autorin und Feministin Helke Sander. Ihre Filme sind wegweisender Bestandteil der deutschen Kinolandschaft. Mit ihrer legendären "Tomatenrede" setzte sie 1968 die zweite deutsche Frauenbewegung in Gang.

Helke Sander, eine Ikone der Frauenbewegung und des deutschen Films, löste mit einem kleinen Impuls eine historische Veränderung aus. 1967 gründete sie den Aktionsrat zur Befreiung der Frauen und setzte sich für unbezahlte Care-Arbeit und bessere Kinderbetreuung ein. In ihrer legendären "Tomatenrede" erklärte sie 1968, dass eine gesellschaftliche Veränderung ohne die Befreiung der Frauen nicht möglich sei. Trotz Widerstand realisierte sie Filme und gründete die Zeitschrift "Frauen und Film". Ihr Lebensmotto: kritisch denken und auf sich selbst hören. Heute, mit über 80 Jahren, räumt sie auf und findet darin eine transzendente Bedeutung.